

Es gibt noch viele weitere "Betriebsarten im Amateurfunk, dies waren nur einige der vielleicht interesantesten! Besuchen sich bei Interesse doch mal den OV-Abend ihres nächsten Ortsverbands und lassen sie sich den Amateurfunk zeigen!
Klasse E: Die "Einsteigerlizenz": Hier sind die geringsten Anforderungen. Morsekenntnisse werden nicht verlangt. Nachteil: Nur Aussendungen im 2m-, 70 cm- und 10 GHz-Band erlaubt, sowie eine große Leistungsbeschränkung auf nur 10 Watt EIRP.
Klasse A: Die "Königsklasse" ! Höchste Lizenzklasse. Auch hier werden keine Morsekenntnisse mehr verlangt. Aussendungen auf allen Amateurfunkbändern erlaubt, inklusive der Kurzwellen-Amateurfunkbänder. Keine eklatante Leistungsbeschränkung.
Anmerkungen: Die Sendeleistung ist für Klasse A auf maximal 750 Watt Hochfrequenzleistung beschränkt (in bestimmten Frequenzbereichen auch weniger), für Klasse 3 auf 10 Watt EIRP.
Die schriftliche Prüfung erfolgt im sog, "Multiple Choice Verfahren", d.h. die jeweils einzig richtige von mehreren (hier: 4) Antworten ist anzukreuzen.
Die Prüfungen bauen nicht aufeinander auf, d.h. Sie können sich gleich zur Prüfung für die Klasse A entscheiden und müssen nicht vorher die Prüfung der Klasse E ablegen.
Je nachdem, ob Sie sich für die Teilnahme an der Prüfung für das Amateurfunkzeugnis der Klasse A oder E entscheiden, ist der Lernaufwand. Er hängt im Fach "Technik" in erheblichem Maße von Vorkenntnissen im Bereich der Elektronik / Elektrotechnik ab. Wer schon längere Zeit Amateurfunk abhört, dem werden viele Abkürzungen, deren Kenntnis in der Prüfung verlangt werden, geläufig sein. Grundkenntnisse der englischen Sprache sind nicht unbedingt notwendig, aber von Vorteil, weil sich viele Abkürzungen aus dem Englischen ableiten (z.B. nennen sich Funkamateure gegenseitig "OM" = Old Man). Außerdem ist Englisch im internationalen Funkverkehr weit verbreitet.
Zur Vorbereitung auf die theoretische Prüfung sollte man als "Einzelkämpfer"
ein Buch besitzen, welches den theoretischen Lerninhalt vermittelt, z.B. Hans H. Cuno (DL2CH), "Vorbereitung auf die Amateurfunk-Lizenzprüfung"
und etwa 1 Jahr zur Prüfungsvorbereitung einplanen
Bei Fragen bin ich gerne bereit zu helfen und zu antworten: E-Mail an mich
Weiterhin interessant: Einzelheiten zur Prüfung
Was ist Amateurfunk?
Die unterschiedlichen Betriebsarten -
Für jeden ist etwas dabei!
Bild: Internet
ATV - Amateurfunkfernsehen:
Man kann im Amateurfunk selbst Fernsehsignale produzieren und diese zu anderen Funkamateuren senden. Dies ist mittlerweile sowohl mit analoger als auch mit digitaler Technik
möglich.
APRS - Wer ist wo unterwegs?
APRS ist eine noch ziemlich neue Entwicklung. Zusammen mit einem Funkmodem (einem TNC) und einem geeigneten
Programm kann man auf einer Landkarte auf dem Computer sehen, welcher Funkamateur gerade wo unterwegs ist oder
wie das Wetter bei einem Funkamateur zu Hause ist.
Jeder, der APRS betreibt, sendet sogenannte "Baken" aus.
Darin enthalten ist die aktuelle Position, sowie Kommentare (z.B. das aktuelle Wetter). Diese Baken werden von anderen
Funkamateuren wieder empfangen und am Bildschirm dargestellt. Auch kann man sich über APRS persönliche Nachrichten schicken.
Basteln:
Funkamateuren ist es erlaubt, selbst ihre Geräte, Antennen oder Zusatzgeräte zu basteln. Viele örtliche Amateurfunkclubs
bieten Bastelabende an, in denen gemeinsam gebastelt werden kann.
Kurzwelle:
Auf der Kurzwelle kann man ohne großen Aufwand weltweite Funkverbindungen aufbauen. Daher ist dies ein sehr
interessanter und lebendiger Teil des Amateurfunkbandes. Hier lassen sich sogar mit geeigneter Software und
Soundkarte Bilder übertragen.
Packet Radio:
Noch bevor Privathaushalte in Deutschland die Gelegenheit hatten, das Internet zu benutzen, gab es schon das Internet der
Funkamateure, genannt Packet Radio. Das Packet-Radio-Netz ist weltweit ausgebaut und bietet Dienste wie "Surfen",
Mail lesen und versenden, Mailboxen, APRS (s.o.), Chat und noch weitere interessante Sachen.
Für Interessenten am Funk,
speziell dem Amateurfunk, sicherlich die wichtigste Frage.
Es ist zu empfehlen, sich an den DARC,
den Deutschen Amateur Radio Club zu wenden. Dies ist in der Tat der kürzeste Weg, denn alle
"Lizenzierten" im Club, haben diese Prüfung schon hinter sich gebracht und
können (und wollen auch gerne) Hilfestellung und Tips geben.
Sollten Sie Interesse haben, einmal bei unserem Ortsverband Kannenbäckerland vorbeizuschauen und
hereinzuschnuppern, oder je nachdem wo Sie wohnen, einen anderen Ortsverband besuchen wollen, so senden Sie
bitte mir eine E-Mail. Ich werde mich um einen Kontakt kümmern.
Wenn Sie Interesse am Amateurfunk und noch keine rechte Vorstellung von unserem Hobby haben, wird
bei Ihnen mit Sicherheit keine Langeweile aufkommen, und außerdem
geht es bei uns immer recht familiär und lustig zu...
1. Schritt: Welche Amateurfunkklasse will ich erreichen?
Hören auf allen Amateurfunkbändern, inklusive der Kurzwelle, ist allen erlaubt. Eine Amateurfunklizenz ist dazu nicht erforderlich (s.o.).
2. Schritt: Wie bereite ich mich auf die Prüfung vor ?
Natürlich gibt es auch Ortsverbände, die Lizenzkurse durchführen. Grundkenntnisse sind
für diese Kurse nicht notwendig und die Gebühren sind auch sehr gering. Sollten Sie so einen Kurs in ihrer
Nähe besuchen wollen, wenden Sie sich bitte an mich. Ich werde versuchen, einen
solchen Kurs in ihrer Nähe zu finden.
Informativ ist eventuell eine Seite des DARC.